Archive for the ‘Lister Lichtspiele’ category

„Helden leben lange, Legenden sterben nie“

Mittwoch, 18 November, 2009

Deutschland-Elfenbeinküste 2:2

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Die Lichtspiele bleiben vorerst geschlossen…

Mittwoch, 11 November, 2009

ingedenken

im TV gesehen: Tatort – Häschen in der Grube (BR)

Dienstag, 25 November, 2008

Solide Krimiunterhaltung aus München. Batic und Leitmayr ermitteln souverän zwischen Pflegefamilien und Medizinversuchen. Diesmal wirkte die Thematik auch nicht so weit hergeholt und bemüht wie in anderen Fällen am Sonntagabend. Im Gegenteil – die Geschichte war schlüssig und Kinder aus Kriegsgebieten als Versuchskaninchen nicht gerade weit hergeholt. Da hat man glatt den Mörder bzw. die Mörderin in diesem Fall übersehen, zumindest bis kurz vor viertel vor zehn. Wertung: 6/10 (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: 70 %)

BR)
Foto: BR

Mirrors – Horror mit dem ewigen Jack Bauer schon Mitte Januar auf Blu-ray

Freitag, 31 Oktober, 2008

Kiefer Sutherland, Jack Bauer – ist das nicht eine Person? Nach den unzähligen Staffeln „24“ fällt es schwer nicht an die CTU zu denken, wenn ein Film mit Kiefer ansteht – und dann noch ein Horrorfilm für Erwachsene. „Ein vergnüglicher Nervenkitzel mit einem gut aufgelegten Kiefer Sutherland“ meint Filmstarts.de (6/10) – nicht schlecht. Aber lohnt der Kino-Besuch, wenn am 13. Januar schon die Blu-ray in den US-Regalen liegt? „The Blu-ray Disc features all of the DVD content (including both R rated and Unrated cuts of the film) along with several exclusives. Presented on a 50GB dual-layer disc and authored in BD-J, features include:1080P 2.40:1 Widescreen (AVC), English 5.1 DTS-HD Master Audio, French and Spanish DD5.1 Surround, English, Spanish, French, Korean and Chinese subtitles, Theatrical and Unrated Extended cuts of the film, diverse BD Exclusives, Reflections: The Making of Mirrors featurette, Behind The Mirror featurette, Deleted Scenes (with optional commentary by director Alexandre Aja) & Inside The Mirror Alternate Ending“.

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im TV gesehen: Tatort – Das schwarze Grab (SR)

Donnerstag, 25 September, 2008

Ein aktuelles Thema heiß angepackt – der Tatort wird ja fast zur Lindenstraße der Abendunterhaltung. Saarland, Bergbau, Erdbeben, Arbeitsplätze, Politik – wer einen hochtrabenden Politatort erwartet hatte, wurde enttäuscht, stattdessen: „Das Wunder von Legende meets Daylight“… mit sehr vielen dunklen Szenen. Da konnte sich unser neuer Sony LCD 40“ W4000 gleich prächtig beweisen, denn er hat m.E. für einen LCD einen Wahnsinns-Schwarzwert! Aber dazu an anderer Stelle mehr! Also wieder mal ein Tatort, der über bestehende Konvention hinausgeht. Das kann gut gehen oder auch nicht (Die Kritiken auf moviepilot.de sind ja zum Teil verherrend!). Auf jeden Fall wurden mal wieder viele Klischees bedient. Ich kann mich ja öffnen und so nehme ich auch einen prügelnden Deininger mit einem Verdächtigen im Krankenhaus als „fast passende Satire a la BangBoomBang“ – Und eins noch: die Auflösung war doch sehr schnell absehbar! Naja, ich bin gespannt wie sich die Kollegen Deininger und Kappl schlagen, wenn wieder die Einöde des Saarlands droht! Mit Palu konnte ich nie etwas anfangen, die beiden Herren geben zumindest Hoffnung! Wenn auch nur zart… Wertung: 6/10 (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: 10 %).

im TV gesehen: Tatort – Blinder Glaube (RBB)

Donnerstag, 25 September, 2008

Eine hahnebüchene Erfindung, die Blinde wieder sehend machen soll. Das hier nur Profit drin ist und keine Wunderheilung ist und war von Anfang an klar, und damit steht und fällt vor allem die Spannung und das Niveau des Tatorts – da helfen auch die sonst gut aufspielenden Aljinovic und Raake nicht, die diesmal „Kennenlerntag“ feiern und gemeinsam Rumba üben… „Manfred-Krugesk“ – Freunde, wenn ich Soprans Blog eher entdeckt hätte, wären diese 90 Minuten sicherlich unterhaltsamer vergangen! Wertung: 5/10 (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: 30 %).


Foto: RBB

im TV gesehen: Tatort – Ausweglos (MDR)

Freitag, 18 Juli, 2008

Nachdem die Lister Lichtspiele umzugsbedingt in der Sommerpause waren, kam auch der Tatort in der Sommerpause nur für ein kurzes Intermesso zurück: Bevor es Mitte August mit dem zweiten Fall des neuen Duos aus Stuttgart weitergeht, durften die neuen Leipziger zum zweiten Mal ran! Und konnten wieder nicht überzeugen. „Ausweglos“ ist das ganze noch nicht, aber die neuen Leipziger Ermittler, von Simone Thomalla und Martin Wuttke gespielt, hatten auch im zweiten Fall weniger mit Verbrechen zu tun, als vielmehr mit sich selbst. Auffallend häufig beschäftigt sich der „Tatort“ zuletzt mit Kindern. Der erste Fall in Leipzig drehte sich um Kindesmissbrauch, in Stuttgart war es zuletzt Kinderhandel, in Frankfurt Kindesverwahrlosung. Kein Wunder, bei den Schlagzeilen der Boulevardpresse. Und die neuen Leipziger, die modernen und zeitgeistigen, stehen da natürlich nicht zurück. Dazu noch haben beide Kommissare ihrerseits, als sie noch verheiratet waren, ein Kind verloren und sind bei diesem Fall nun tief verstrickt in ihre alten Ängste. Klar, auch Kommissare sind Menschen, manche sind geschieden und trauern um ein Kind. Aber muss es gleich alles auf einmal sein? Da stimme ich dem Tagenspiegel zu. Und überhaupt – der Fall war zu durchschauen wei Plexiglas. Also: Ab in die Sommerferien und üben. Weniger enge Kleider und Lippen, dafür mehr Schauspiel zeigen, Frau Assauer und weniger zwischenmenschelne Kommissare und mehr Zwischenmenschliches und Spannendes im Fall! Welpenschutz hält nicht ewig, liebe Freunde des MDR-Tatorts. Nicht das ich mir nachher noch den Ehrlicher zurückwünsche… Wertung: 6/10 (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: 10 %).