im TV gesehen: Tatort – Vermisst (SWR)

Jubiläum für Lena Odenthal. 20 Jahre Tatort aus Ludwigshafen. Und ein Fazit darf die Kommissarin sich selbst geben: „Wer ich bin?“, fragt Odenthal kurz vor Krimi-Schluß ihren verdächtigen Gegenüber. „Lena O. Nicht mehr ganz jung. Beziehung: Katze. Freunde: meine Kollegen. Mehr nicht. Seit 20 Jahren wühle ich in Gewalt, Mord und Totschlag. Und ich find‘ nur selten irgendetwas Nettes darin. Ich bin einsam. Oft.“ Die Neue – als die sie 1989 startete – ist schnell zur Etablierten geworden. Und vielleicht auch austauschbarer. Ihr neuester Fall „Vermisst“ ist auch keiner, der ihr eine starke Identität gibt. Da teile ich die Meinung der kritischen Spiegel Online-Hommage von Christian Buß: … der (Drehbuch-geschriebene-persönliche) Stillstand bei der Figur Odenthal überträgt sich irgendwann auf den SWR-Tatort insgesamt. Und so ziehen sich auch die Jubiläums-90 Minuten Neutrumgerecht (man könnte auch sagen: 20 Jahre und immer noch Single; oder gibt da platonische Kopper-Liebe?) dahin. Eines bleibt jedoch festzuhalten: Sooo schlecht war das Ende und die Auflösung nicht, aber in Deutschland kommt man dafür trotzdem in den Knast, in den USA kann nicht (vgl. Doppelmord). Die Wertung: 6/10 (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: 65 %).

https://i0.wp.com/www.monstersandcritics.de/downloads/downloads/articles3/153885/article_images/image5_1252692907.jpg
Foto: SWR

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