im TV gesehen: Tatort – Im Sog des Bösen (SWR)

Im Sog des Bösen schienen zu allererst die Tatort-Autoren zu sein: persönliche Verstrickung des Ermittlers in den Fall durch Bekanntschaft – damit mordverdächtig, ein Staatsanwalt der nicht so koscher ist, interne Ermittlungen. Das haben wir in den letzten Monaten zuhauf gehabt. Und dann noch Frau Blum. Sie zählt nicht zu meinen Liebsten und die Art wie sie mit Perlmann umgegangen ist, trotz aller Verdachtsmomente, spricht für sich! Der Fall war spannend (abgesehen von den unnötigen Hintergrund-Themen: Medizin-Skandal!? und Oldie-Band), keine Frage, aber wenn man ganz ehrlich ist, haben die Police-Praktikanten von Anfang an keinen korrekten Eindruck gemacht. Nur wie dann das Finale aufgelöst wurde war wieder ein Fall von: „Oh Mist, schon 83 Minuten voll, wir müssen ein aufklärerisches Finale schaffen – mit dem Brechhammer!“ Insgesamt fürn Blum-Tatort nicht schlecht, dank Perlmann, der endlich mal mehr zeigen durfte, denn Blum wirkt eh behäbig und fast schon wie die Ehrlicher vom Bodensee, oder besser „Konstansch“. Wertung: 5/10 (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: 30 %).

https://i2.wp.com/www.cineastentreff.de/teleschau/200924/1/200924_217200_3_012.jpg
Foto: SWR

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