Im TV gesehen: Tatort – Häuserkampf (NDR)

Was für ein Osterfest. Ein Tatort, der keiner ist. Ich denke weitergehende Diskussionen, was einen Tatort ausmacht und wann einer ein ARD-Tatort ist müssen hier nicht geführt werten. Aber „Häuserkampf“ war TV-Kino allererster Klasse! Fast gemacht für die große Leinwand, mit Thrill, Tempo und extremer Spannung – einfach geil! Ok, es erinnerte schon ein wenig an die Schnitzeljagd-Geschichte von „Stirb langsam 3“, aber fürs deutsche Fernsehen nehmen wir diese Adaption gerne hin. Auch von gelegentlichen Ungereimtheiten (Wie schnell der Türke im SEK heimisch und vertraut wird, oder wie viel Zeit man sich trotz Druck lässt, um im Auto Akten zu wälzen…) lassen wir uns nicht ablenken. Das war ne echte volle Punktzahl. Mehr ist dazu nicht zu sagen, nur: Auf Wiederholungen in den dritten Programmen achten, und unbedingt auf Festplatte oder DVD bannen. Und wer es auch noch nicht hat: den ersten Fall von T. auch gleich mit. Der NDR schafft eine neue Tatort-Welt, eine alternative, wenig-konventionelle, aber eine, die den Sonntagabend aufleben lässt, auch wenn einige älter Zuschauer ihre gewohnte Gediegenheit vermissen werden. Damit ist Schluss, beim Tatort wird jetzt verdeckt ermittelt (der arme Batu., dass wird wohl nix mit seiner Nachbarin), und das ist eben anders – aber weltklasse! Wertung: 10/10 (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: egal)

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