Im TV gesehen: Tatort – Bittere Trauben (SR)

Saarbrücken, warum hat dieses kleinen Bundesland eigentlich eigene Ermittler? Diese könnten doch genauso gut in der Pfalz ermitteln oder in Südhessen, wenn es um Weine geht. Oder in Bayern, in Peter Steiners Komödienstadl. Denn was uns der SR in diesem Fall beschert hat, kommt da ganz nah dran. Ich sage nur: Weinfest, Tuba blasen, Konstantin Wecker im Bett mit Frau Becker, und die gekünstelte Liebesgeschichte vom Kommissar. Dazu das über“dramatische“ Ende, das eher an eine ARD-Telenovela erinnert als an einen bodenständigen Tatort. Nach dem wirklich guten letzten Fall im Bergwerk, bei dem uns die Herren sogar ein wenig ans Herz gewachsen sind, hat man hier das Gefühl, die beiden Bubis  aus ihrer Laiendarstellung nicht herauskommen: Keine eigene Persönlichkeit, keine Wertschöpfung, nix besonderes, außer Dialekt und Wein, aber dann kann’s ja auch die Pfalz sein. Mir Wurscht, ich komm aus einer Bierstadt und trink eh kein Wein, egal welcher Jahrgang und welches Anbaugebiet. Wertung: 4/10 (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: die Auflösung war eh egal, nur klar dass die poppende Weinkönigin nicht unbedingt teilnahmslos war).

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Foto: SR

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