im TV gesehen: Tatort – Tödliche Tarnung

Lannert ist endlich in Stuttgart angekommen. Seine Geschichte ist raus. Bootz staunt und schweigt. Und zieht sich hier in die zweite Reihe zurück. Das ist Lannerts Fall. Ganz allein. Rache zu nehmen. Und aus einem Mordfall am Flughafen wird ein persönlicher Feldzug gegen einen Waffenhändler (herrlich fies: Filip Peeters), der einst Schuld war am Tod von Lannerts Frau und Tochter. Eine (Vor-)Geschichte, die es in sich hat (Nur der Einstand von Siska war einst ähnlich derbe – für deutsche öffentlich-rechtliche Krimi-Kost jedenfalls.  Und eine Tragik, die ihren Platz braucht. So hat es also drei Folgen mit dem (neuen) Stuttgarter Duo gedauert, bis die Geschichte erzählt ist – also praktisch ist „Tödliche Tarnung“ der Pilotfilm der beiden! Ein persönlicher Rache-Thriller, kein Tatort-Fall im eigentlichen Sinne. Aber sehr sehenswert. Wertung: 8/10 (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: 0 % – Täter war ja bekannt).

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Foto: SWR

Spruch des Tages: Lannert trifft in der Person des Waffenhändlers seinen alten Widersacher wieder. Der begrüßt ihn: „Ich dachte, du bist tot.“ Und Lannert antwortet: „Dabei bin ich nur in Stuttgart.“

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