im TV gesehen: Tatort – Kassensturz (SWR)

Sonst bemängel ich ja oft Nebenschauplätze in unseren Lieblingskrimis am Sonntagabend, aber der letzte Tatort aus Ludwigshafen war da anders. Der Fall in der Lösung banal und weder von Art noch Motiv außergewöhnlich. Außergewöhnlich war aber der Plot. Jede gespielte Minute der Discounter-Tragödie nehme ich sofort für bare Münze. So und nicht anders stell ich mir die Arbeitsbedingungen bei den Suermärkten vor. OK, klar wird hier übertrieben.  Als Vorgesetzter aus der Hölle setzt vor allem Jan Henrik Stahlberg, der Antiheld aus „Muxmäuschenstill“, der Milieustudie ein fast satirisches Highlight auf, schreibt cinema – und hat recht. Auf jeden Fall ein aktiver, kurzweiliger Tatort,  ohne auch nur annähernd anbiedernd zu wirken. Starkes Buck, normale Odenthal und Kopper! Wertung: 8/10 (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: 40 % – der junge Vater mit Kind das erste Mal im Bild, da war das meiner Frau schon klar).

Kassensturz
Foto: SWR

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