im TV gesehen: Tatort – Wolfsstunde (WDR)

Der letzte Tatort aus Münster brach den Quotenrekord dieses Jahres, titelt Spiegel Online. Die Episode mit dem Titel „Wolfsstunde“ erreichte über zehn Millionen Zuschauer. Stolze 10,14 Millionen Zuschauer fieberten vor den Fernsehgeräten mit, wie Kriminalkommissar Frank Thiel (Axel Prahl) seinem Bauchgefühl folgte und gegen den Rat von Staatsanwältin Wilhelmine Klemm und die Indizien seines Kompagnons, Rechtsmediziner Professor Karl-Heinz Boerne (Jan Josef Liefers), den Fall löste. Aber nicht nur die Quote was spitze, auch der Tatort selbst gehörte zu den besten des Jahres. Keine Klamotte zwischen den Herren, keine sozialkritisches Gehabe – Es war spannend und gleichzeitig überraschend, wie Boerne durch seine arrogante und selbstherrliche Art fast alles vermasselte und Thiel nicht wie üblich kontern konnte, sondern abgelenkt durch das geheimnisvolle weibliche Opfer seine eigne Tour fuhr! Es war ein echter Tatort-Thriller, basierend auf einem echten Fall, wie ich in der Bild-Zeitung einen Tag später lesen durfte. Spannend, geheimnisvoll, unterhaltsam – so wünscht man sich den Sonntagabend. Abzüge gibt es nur wegen der Date-Geschichte von Boerne und Alberich – zu oft gesehen – und dem Gastauftritt von Jörg Pilawa. Ansonsten, klare Wertung: 9/10 (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: 80 %)

WDR/Uwe Stratmann)
Foto: WDR

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