im TV gesehen: Tatort – Der glückliche Tod (SWR)

Ein Odenthal-Tatort bei dem man(n) ohne Probleme nebenbei Bügeln, Aufräumen, Videotext oder sonstwas machen konnte. Die Geschichte war sowas von klar, das Tempo (welches?) erdrückend langsam, und Nebenschauplätze verboten (dementsprechend auch Kopper ohne große Szenen). Dafür Lena sowas von emotional. Dazu Kinder, Sterbehilfe & Tod! Liebe Autoren, wenn ich ein deutsches Drama sehen will, schau ich mir das ZDF-Fernsehspiel, den ARD-Film am Mittwoch oder Eintracht Braunschweig in der dritten Liga an. Ich will am Sonntagabend einen Krimi, nichts hochkompliziertes nichts banales, einfach gute Unterhaltung mit smarten Kommissaren. Dafür zahl ich GEZ. Das war „Sterbehilfe für Zuschauer“, so „Meine Filmwelt“-Kritiker Oliver Lysiak. „Würde man aus diesem Tatort alle Szenen rauskürzen, in denen Frau Odenthal zu trauriger Musik bedröppelt in die Gegend stiert, wäre der Film wahrscheinlich 20min kürzer.“ Der Stern sieht es ähnlich: „Zu viel Pathos, zuviel düstere Bilder, zuviel theatralisches Leiden, zuviel Betroffenheit, „Der glückliche Tod“ scheitert an Überambitioniertheit.“ Der gesamte Medienrest urteilt durchaus positiver (tatort-fundus), aber für mich ist klar: Gut das ich nebenbei Bügeln, Aufräumen, Videotext oder sonstwas machen konnte. Wertung: 2/10 (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: 10 %).

Im nächtlichen Stadion versucht Lena Odenthal (Ulrike Folkerts), ihre Zeugin vor dem Täter zu retten.
Foto: SWR

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