im TV gesehen: Tatort – Liebeswirren (BR)

50 Jahre Leitmayr und Batic, ach nee: 50 Fälle mit den beiden Südländern. So viele schon… da wird es doch langweilig! Aber weit gefehlt. Tatort aus München heißt immer Ironie, gewitzte Ermittler, nicht soo unwirkliche Fälle und ne Menge Klischee. So auch dieses Mal. Ein Mord im Schwulenmileu – und schon wird klar, was folgt: Ein angewiderter Hetero-Kollege, ein typischer junger Schwuler, der sich in Batic verknallt…, dann noch der verdächtige Liebhaber, der sonst mit Frau und Kind sein Eigenheim pflegt, Liebeschatrooms, die noch keiner in Art und Weise zuvor so gesehen hat, etc. Und dazu eine neue Kollegin, die auch schon (natürlich ohne sich wirklich zu kennen) mit Batic im Bett war. Ob Diana Sommerfeld (Anne Diemer) für immer für den ausgeschiedenen Carlo Menzinger (Michael Fitz) ins Team wechseln wird, sei noch offen. „Es ist einfach so, dass man den Carlo nicht ersetzen kann“, meint Nemec bei der dpa, aber er würde Diemers Einstieg auch nicht ablehnen. Was bleibt hängen: Prisma schreibt: „Regisseur Tobias Ineichen , der mit dem Münchner Ermittler-Duo 2005 bereits den Fall „Schneetreiben“ inszenierte, war hier stärker an den Milieuzeichnungen als am Fall interessiert. Stimmt. Dennoch ein gutes Stück TV-Unterhaltung – dank dem „alten Ehepaar Batic und Leitmayr“. Wertung: 7/10 (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: 40 %).

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