im TV gesehen: Tatort – Exitus (RBB)

Der österreiche Tatort ist im Generellen, so urteilt Die Presse, immer etwas weniger Tatort als deutsche. Und das stimmt – auch bei mir hat es der Herr Eisner nicht leicht. Und wenn dann noch ein Kollege dazu kommt, der mich wieder einmal dazu bringt die Videotext-Tafel 150 aufzurufen, da ich das genuschelte österreichische Kauderwelsch so schlecht verstehe, wie einst das Geplapper vom altehrwürdigen Hans Moser, dann heisst es eigentlich: Kann man auch ausfallen lassen, den Tatort!

Aber an diesem Sonntag gab sich Herr Eisner mühe, der Fall war nicht der schlechteste, zumal der Mord ja auch erst in der zweiten Hälfte der 90 Minuten passierte… Nur in einem kann man der Presse auch noch Recht geben: Das war die wahrscheinlich unerotischste Fast-Romanze der Tatort-Geschichte. Und eins noch: Hat Deutschland sowenige gute bis mittelgute Schauspieler, dass die Protagonisten eines Tatorts die Nebendarsteller eines anderen Tatorts sein müssen, wie jüngst der eigentliche Chef des Frankfurt Duos, der im winterlichen Wien aufeinmal den Hausmeister macht… Ich sehe schon Robert Atzorn demnächst als Amokläufer durch den Bodensee laufen. Wertung: 6/10 (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: 50 %).

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