im TV gesehen: Tatort – Der oide Depp (BR)

Was war denn das? Das bayerische Tatorte individuell und besonders sein können, wussten wir ja schon seit dem schicksalhaften Ereignissen im Restaurant des Münchner Olympiaturm vor einigen Jahren. Aber Sonntag – da brauste ein Polizei-BMW 501 durch München, neugedrehte Szenen in schwarz-weiß wurden mit Ausschnitten aus dem BR-Klassiker „Funkstreife Isar 12“ kombiniert. Und auch die Geschichte war stimmig für ein „Back into the 60s“. Kein Wunder, dass „Der oide Depp“ bei den Tatort-Fans auf große Begeisterung gestoßen ist: Der unterhaltsame Krimi aus München führt derzeit die Rangliste bei Tatort-Fundus.de an und liegt damit vor Klassikern wie „Reifezeugnis“ oder „Herzversagen“. Auf jeden Fall ist für viele „Der oide Depp“ der bisher beste Tatort-Krimi des Jahres 2008. Einziges Manko war für einige User – als auch für mich – die Vorhersehbarkeit der Handlung, die aber durch den Humor und die tolle Besetzung und schauspielerische Leistung, insbesondere von Jörg Hube und „Opa Siersch“-Darsteller Fred Stillkrauth, wettgemacht wurde. Wertung: 8/10 (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: 30 %).

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