im TV gesehen: Tatort – Müll (WDR)

Endlich wieder ein Kolner Krimi mit dem großen und einfachen Titel „Müll„. Doch statt großer Umweltschmutzfinken und geldgeiler Verwertungsbetreiber vorzuführen, „gibt es eine Gärtnerin, die aus Eifersucht mordet und ein schrulliger Zausel, der zeigt, wie man aus Dreck Geld macht und welche Perlen sich im Abfall finden, präsentiert.“ schreibt auch der stern. Er hat seine Momente, dieser „Tatort“, wenn Willy, der Müllsammler und Messie, ausgerechnet eine Raumpflegerin als Verlobte auserwählt. Überhaupt lebt der Kölner Tatort neben der Bratwurstbude am Rhein (die in diesem Fall recht häufig besucht wurde…) ja von seinen Darstellern, natürlich von Ballauf und Schenk, aber auch Assistentin Franziska, oder eben den Gaststars. Willy ist so einer und natürlich Wotan Wilke Möhring. Dass der am Ende nicht der Täter ist, sondern seine neue Frau, war schon ziemlich schnell klar. Meine Frau wußte gleich, dass die Schenk übergebene Bürse mit den Haarresten gefakt war. Das Besondere sind bei „Müll“ eben die kleinen Momente und die Schauspieler, die sie bestimmen. Der Rest ist gesundes Mittelmaß. Wertung: 7/10 (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: 10 % – ich schau nicht mehr mit meiner Frau…)

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Foto: WDR

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