auf DVD gesehen: Das wilde Leben

Eins ist klar: Hauptdarstellerin Natalia Avelon ist durchaus attraktiv – wenn sie nicht redet. Denn der bayerische Akzent ist nicht nur tief und ungewöhnlich für die junge – eigentlich osteuropäische – Dame, sondern erinnert auch noch verdammt an eine nicht gerade gesunde Mischung aus Lisa Fitz und Daniel Kübelböck! Ist die nette Natalia sogar synchronisiert… Man bekommt es nicht wirklich heraus. Also warten wir auf den nächsten TV-Tatort im März (Tod einer Heuschrecke), in dem Sie mitspielt – als Begleit-Hostess… dafür konnte Sie als Obermaier ja praktisch schon üben. Schließlich gilt diese als erstes wahres deutsches Groupie. Und der Film zeigt es auch sehr amüsant mit Rolling Stone Keith Richards. Darüber hinaus ist der Film fast durchgehend unterhaltsam, vielleicht auch deshalb, weil er nicht die wilden 60er Jahre ff. exemplarisch und politisch korrekt wiedergibt, sondern nur einzelne Stationen. Und das immer mit einem beachtlichen Wortwitz, starken Sprüchen – auch vom weiblichen Geschlecht – und viel Sinn für hintergründigen Humor – auch wenns zum Ende hin etwas nachlässt und die Tragik überwiegt. Aber wenn ich nur an die Langhanse Lockenfrisur bei Matthias Schweighöfer denke… Historischer Zeitgeist und Vergnügliches zum Staunen aus dem Leben der Uschi Obermaier, Wertung: 6,5/10

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