auf DVD gesehen: Der letzte Kuss

Der letzte Kuss

Was soll ich sagen? Darstellerisch ist der Film top: Zach Braff wie immer spitze, seine beiden Frauen von spießig anstrengend, aber lieb bis zu jung-verdorben, naiv und lästig – aber so sollen sie ja auch rüberkommen. Die Kerle alle sympatische Looser und der Klasse-Soundtrack spielt die Musik dazu. Eigentlich ne glatte 8/10 wie Intermoviession es schreibt. Aber ist die Geschichte nicht zu schwarz gemalt? Pessimismus schlägt Hoffnung? Und die Rolle von Zach… bullion von This is gonna be a large one konnte mit den Darstellern mitfühlen. Mi fiel das wirklich schwer. Wie kann der Depp Michael seine baldige Ehe und das zu erwartende Kind seiner Frau, die ihn glücklich macht, für ein Date und ein paar Küsse mit einer selbstverliebten, wenn auch sexy College-Torte aufs Spiel setzten. Dann mit viel Glück auf Verständnis oder besser Verzeihung bei der Verletzten stößt – um sich anschließend nach weiterem Streit eine ganze Nacht mit dem College-Babe zu vergnügen! Bindungsangst? Hallo?! Ich nicht. Mag auch an meiner persönlich sehr glücklichen Konstellation liegen (gemeinamer Sohn, Hochzeit steht an), aber kann man wirklich so sein! Mich hat es derbe gestört, so dass am Ende weniger übrig bleibt, Wertung: 5/10

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3 Kommentare - “auf DVD gesehen: Der letzte Kuss”


  1. …vor allem geht es denen doch eigentlich allen so gut, worüber beklagen sich diese neureichen Yuppies da die ganze Zeit???

  2. bullion Says:

    Auch ich finde Michaels weiterführenden Handlungen einfach dumm und würde selbst nie auf ähnliche Gedanken kommen (bin schon glücklich verheiratet). Dennoch kann ich die Angst von der Vorherbestimmtheit des weiteren Lebens bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen. Wie es aussieht, wenn man selbst nach der richtigen Entscheidung Zweifel hat, sieht man schön an der Parallelhandlung der Eltern.

  3. Kaiser_Soze Says:

    Stimmt schon. Berechtigte Kritik. ABER das ist eben Hollywood. Das soll jetzt keineswegs eine Entschuldigung für Michaels Verhalten sein, aber wenn man es so will, dann müsste man die meisten Liebes- (Horror-) Filme aus der Traumfabrik verurteilen und in den Boden stampfen. Abgesehen davon wurde ICH sehr gut unterhalten und habe eine Romantik- Tragikomödie gesehen, die nicht demKitsch verfällt und zumindest vielschichtige Probleme mit einbezieht, wenn auch (finde ich ebenfalls) etwas zu oberflächlich.


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