Posted Freitag, 19 Juni, 2009 by listerlichtspiele
Categories: Filmkritik, TV
Schon wieder der Assi, der hier im Mittelpunkt steht. Diesmal ist Stedefreund nicht verdächtigt, sondern festgefahren in seinen Verdächtigungen, lässt nicht los und zerstört nicht nur das “Eheglück” des jungen Ehepaares (von wegen!), sondern auch noch gleich die gute Welt seiner Chefin Lürsen, da er ihre Tochter mit einem One-Night-Stand beglückte. War ja klar, dass es mal so kommen konnte – und die alte Mutter stellt sich trotzdem ein wenig an! Egal, ich glaub eh, das Stedefreund in Wahrheit schon ein mehr als heimlicher Verehrer seiner Vorgesetzten ist (nennt man das das Ödipus-Komplex?!). Der Fall an sich war für uns von Anfang an klar. Fritzi Haberlandt ist für mich (Sorry!) in allen ihrer Rollen irgendwie ne Psychopatin und deshalb schon von Grund auf verdächtig. Die Atmosphäre des TV-Krimis war trotzdem nicht zu verachten, ebenso die Bilder und die schauspielerischen Leistung vor allem von Felix Eitner (der ne echt arme Sau spielt). Im Endeffekt die Wertung: 6/10 (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: 5 %).

Foto: RB/WDR
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Posted Donnerstag, 11 Juni, 2009 by listerlichtspiele
Categories: Filmkritik, TV
Im Sog des Bösen schienen zu allererst die Tatort-Autoren zu sein: persönliche Verstrickung des Ermittlers in den Fall durch Bekanntschaft – damit mordverdächtig, ein Staatsanwalt der nicht so koscher ist, interne Ermittlungen. Das haben wir in den letzten Monaten zuhauf gehabt. Und dann noch Frau Blum. Sie zählt nicht zu meinen Liebsten und die Art wie sie mit Perlmann umgegangen ist, trotz aller Verdachtsmomente, spricht für sich! Der Fall war spannend (abgesehen von den unnötigen Hintergrund-Themen: Medizin-Skandal!? und Oldie-Band), keine Frage, aber wenn man ganz ehrlich ist, haben die Police-Praktikanten von Anfang an keinen korrekten Eindruck gemacht. Nur wie dann das Finale aufgelöst wurde war wieder ein Fall von: “Oh Mist, schon 83 Minuten voll, wir müssen ein aufklärerisches Finale schaffen – mit dem Brechhammer!” Insgesamt fürn Blum-Tatort nicht schlecht, dank Perlmann, der endlich mal mehr zeigen durfte, denn Blum wirkt eh behäbig und fast schon wie die Ehrlicher vom Bodensee, oder besser “Konstansch”. Wertung: 5/10 (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: 30 %).

Foto: SWR
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Posted Sonntag, 7 Juni, 2009 by listerlichtspiele
Categories: Filmkritik, TV
Wieder mal Österreich – wieder mal unentschlossen in Bewertung und Film. Irgendwie cool wie Krassnitzer seine vorher (hübsche Angebetete nun nach Ertappen (und irgendwie nicht Gentlemen-Like und Staatsrecht-like) zu weiteren Aussagen zwingt. Das sieht man nicht häufig in bundesrepublikanischen Tatorten – von Schimanski und Batu mal abgesehen. Und für die Story – Fusch und Auslands-Mafia bei künstlicher Befruchtung – absolut nicht verträglich, dass der Faden zur osteuropäischen Mafia überhaupt nicht weiterverfolgt wird. Zudem kann mir keiner erzählen, dass von Pistolenschuß-Getroffene mit Schutzweste über 5 Minuten nach dem Treffer rumliegen als wären sie tot. Oder war das Tarnung? Beim Zuschauer jedenfalls hat es gewirkt… Ansonsten nicht viel. Der Ösi muss sich langsam mal entscheiden ob “ganz oder gar nicht”, das war irgendwie dazwischen… Wertung: 5/10 (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: 40 %).

Foto: RBB
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Posted Mittwoch, 3 Juni, 2009 by listerlichtspiele
Categories: Filmkritik, TV
Vorweg: Eine endgültige persönliche Bewertung entfällt, da ich die letzten 30 Minuten im (Halb-)schlaf verbrachte. Das spricht nicht gerade für einen spannenden Tatort mit Lürsen, sondern für einen Mitläuferkrimi (trotz guter Lokation – Schiff in der Nordsee) mit einigen Ungereimtheiten: Wieso kann die Kommissarin weit auf dem Meer noch mit deutschem Handy(netz) telefonieren, ein Schiffsmann kann durch Stahltüren gehen und eine Polizisten lässt sich (freiwillig, da Seegesetz gilt) entwaffnen. Und wieso um alles in der Welt schickt man keinen Hubschrauber und lässt die überarbeitete und alternde Miss Marple, ach nee, Lürsen allein unter Männern ermitteln bzw. versuchen zu ermitteln? Fragen über Fragen – da siegte der Schlaf. Aber am 14.06. darf die Bremerin ja wieder ran, das muss besser werden. Denn auf dem Wasser hat die Dame aus der Hansestadt nicht überzeugt, dass war eher “Krimi versenkt”! Wertung: 4/10 (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: 50 %).

Foto: RB
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Posted Samstag, 23 Mai, 2009 by listerlichtspiele
Categories: Filmkritik, TV
Lena Odenthal im 20. Fall, in einer Stadt, die außer einem Chemiewerk nicht viel zu bieten hat. Na gut, ne Menge großer Lager im Rheinhafen. Der dann auch promt wieder als Kulisse auftaucht… Aber trotzdem müssen hier ganz besonders die Charaktere und die Storys schon stimmen. Doch diesmal wars sehr kostruiert und konfus. Wiedermal ne Geschichte im innerpolizeilichen SEK-Milieu, dazu Lenas Kammerflimmern (persönliche Note, um von der schlechten Story abzulenken?), ewig lange Entzugsszenen und am Schluß… die lang erwarteten Cousine – welch ein peinliches Ende eines peinlichen Films. Wurde doch für dieses schlechte Pointe soviel Vorarbeit (gäähn) geleistet. Wertung: 5/10 (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: 20 % – viele nennen es das altbekannte “der bekannteste Gastschauspieler ist immer der Täter”-Syndrom).

Foto: SWR
P.S.: Am Ende noch ein Tipp aus dem Tatort-Forum zu LU und möglichen Einsparungen für die ARD: “Die BASF sieht nachts sehr schön aus, und wenn dann ausnahmsweise noch die Fackel des Steamcrackers leuchtet, spart die Produktion viel Licht!”
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Posted Donnerstag, 21 Mai, 2009 by listerlichtspiele
Categories: Filmkritik, TV
Ein starker Borowski. Nicht so gut wie sein bester „Die Tote aus dem Moor“, aber dennoch ein sehenswertes Stück aus dem hohen Norden. OK, der Fall hatte einige Längen, und obwohl meine Frau und ich desöfteren wegen unserer nicht-wirklich müden Kinder aus dem Fall gerissen wurden, konnte die jeweilige Frage „Hab ich etwas verpasst?“ stets mit „Nein“ beantwortet werden. Wieder einmal zeigt sich auch, dass der Tatort nicht mehr der typische Krimi ist, auch nicht sein kann, denn jeder Ermittler hat seine Eigenarten, sein typisches Umfeld und jeder ARD-Sendeanstalt möchte vielleicht auch einmal einen Fernsehpreis absahen. Und so ist „die heile Welt“ des Herrn Borowski auch mehr Psycho-Rätsel und Sozialdrama als Krimi. Das ist super gespielt von Milberg (Betroffenheit) und Wackernagel (innerer Zerrissenheit), trägt am Ende in den letzten Minuten aber zu dick auf: Sprung vom Balkon, Querschnittlähmung, dennoch geborenes Baby, Ehemann wird Vater. Für den Fernsehpreis muss man das nicht tun, wohl aber für die etwa 7 Millionen Alllerwelts-TV-Kunden am Sonntagabend. Wertung: 8/10 (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: 50 % – meine Frau ist natürlich schnell drauf gekommen (Frauen), ich tippte lange auf die „Oma“).

Foto: NDR
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Posted Donnerstag, 21 Mai, 2009 by listerlichtspiele
Categories: Filmkritik, TV
Saarbrücken, warum hat dieses kleinen Bundesland eigentlich eigene Ermittler? Diese könnten doch genauso gut in der Pfalz ermitteln oder in Südhessen, wenn es um Weine geht. Oder in Bayern, in Peter Steiners Komödienstadl. Denn was uns der SR in diesem Fall beschert hat, kommt da ganz nah dran. Ich sage nur: Weinfest, Tuba blasen, Konstantin Wecker im Bett mit Frau Becker, und die gekünstelte Liebesgeschichte vom Kommissar. Dazu das über“dramatische“ Ende, das eher an eine ARD-Telenovela erinnert als an einen bodenständigen Tatort. Nach dem wirklich guten letzten Fall im Bergwerk, bei dem uns die Herren sogar ein wenig ans Herz gewachsen sind, hat man hier das Gefühl, die beiden Bubis aus ihrer Laiendarstellung nicht herauskommen: Keine eigene Persönlichkeit, keine Wertschöpfung, nix besonderes, außer Dialekt und Wein, aber dann kann’s ja auch die Pfalz sein. Mir Wurscht, ich komm aus einer Bierstadt und trink eh kein Wein, egal welcher Jahrgang und welches Anbaugebiet. Wertung: 4/10 (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: die Auflösung war eh egal, nur klar dass die poppende Weinkönigin nicht unbedingt teilnahmslos war).

Foto: SR
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Posted Donnerstag, 21 Mai, 2009 by listerlichtspiele
Categories: Filmkritik, TV
Spannend, was Untertage in der Hauptstadt los ist (Off-Topic: auch Hannover hat da einiges zu bieten, wie diese exzellente DVD beweist). Ab und an hatte ich sogar erwartet, das das Monster aus dem mega-schlechten Film „Creep“ oder eben Franka Potente auftaucht. Aber stattdessen nur ein irrer Künstler – ist eben Berlin und ein Tatort. Dennoch war es einfallslos, was man mit der Millionenmetropole übertage macht. Brandenburger Tor, Potsdamer Platz, Regierungsviertel, – das war zuviel Touristik-Berlin in Bildern, aber es gibt doch noch viel mehr zu sehen, und viel schöneres. Da beweist man Mut, und lässt Peter Fox (ok, ist ja auch gerade trendy), über sein hübsch-hässliches Berlin singen, aber mehr ist nicht drin. Der Fall fesselte nur bedingt. Spannend, aber wie Ritter und Starck fast selbstständig ermitteln, aber am Ende wieder zur gleichen Zeit am Ort der Geschehens zur Auflösung ankommen. Viele Wege führen eben zum Täter, der so überraschend nun nicht zu erkennen war, aber eben erst durch die – erst versteckte – persönliche Verbindung zum Opfer (Sohn) das Motiv offenbart. Bleibt nur die Frage, was macht eigentlich Starks Sohn, in so einer familiär angelegte Geschichte hätte das gut gepasst. Aber auch nicht verkehrt, sich mal nur auf den Fall zu konzentrieren und die Familiengeschichten der Ermittler außen vor zu lassen. Wertung: 7/10 (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: 60 %)

Foto: RBB
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Posted Donnerstag, 21 Mai, 2009 by listerlichtspiele
Categories: Filmkritik, TV
Was für ein Osterfest. Ein Tatort, der keiner ist. Ich denke weitergehende Diskussionen, was einen Tatort ausmacht und wann einer ein ARD-Tatort ist müssen hier nicht geführt werten. Aber „Häuserkampf“ war TV-Kino allererster Klasse! Fast gemacht für die große Leinwand, mit Thrill, Tempo und extremer Spannung – einfach geil! Ok, es erinnerte schon ein wenig an die Schnitzeljagd-Geschichte von „Stirb langsam 3“, aber fürs deutsche Fernsehen nehmen wir diese Adaption gerne hin. Auch von gelegentlichen Ungereimtheiten (Wie schnell der Türke im SEK heimisch und vertraut wird, oder wie viel Zeit man sich trotz Druck lässt, um im Auto Akten zu wälzen…) lassen wir uns nicht ablenken. Das war ne echte volle Punktzahl. Mehr ist dazu nicht zu sagen, nur: Auf Wiederholungen in den dritten Programmen achten, und unbedingt auf Festplatte oder DVD bannen. Und wer es auch noch nicht hat: den ersten Fall von T. auch gleich mit. Der NDR schafft eine neue Tatort-Welt, eine alternative, wenig-konventionelle, aber eine, die den Sonntagabend aufleben lässt, auch wenn einige älter Zuschauer ihre gewohnte Gediegenheit vermissen werden. Damit ist Schluss, beim Tatort wird jetzt verdeckt ermittelt (der arme Batu., dass wird wohl nix mit seiner Nachbarin), und das ist eben anders – aber weltklasse! Wertung: 10/10 (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: egal)

Foto: NDR
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Posted Samstag, 11 April, 2009 by listerlichtspiele
Categories: Filmkritik, TV
Was war denn hier los? Eine Schweizer Kollegin, die mich wieder veranlasste, die Videotextuntertitel zu aktivieren. Wird wohl häufiger passieren, wenn sie der neue Carlo Menzinger wird oder wars doch eine einmalige Sache? Dann radelt ne Eso-Tante wie einst E.T. durch die Nacht und fliegt als Schatten durch den hellerleuchteten Mond… unglaublich! OK, die Esoterik-Welt scheint gut recherchiert und passend (Wenn ich diese Sendungen nur im TV sehen, schalt ich aus!), aber dazu eine krude Story , die man aus München nicht gewöhnt ist. Das war inhaltlich fragwürdig, teilweise schauspielerisch mies, null Spannung und insgesamt “Peter Steiners Theaterstadl auf Schlaftablette”. Beispiel: “Ich arbeite mit Energien”, sagt eine Zeugin. “Also bei den Stadtwerken?”, fragt Leitmayr. “Nein, mit Kristallen.” Mies. Nur einer überzeugte wie auch schon bei “Shoppen”: Stephan Zinner. Wertung: 3/10 (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: 50 %)

Foto: BR
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Posted Donnerstag, 26 März, 2009 by listerlichtspiele
Categories: Filmkritik, TV
Wenn Boerne und Thiel anstehen, dann weiss der geneigte Tatort-Zuschauer, eine Höllenfahrt steht hier nicht an. Und obwohl der Titel es nahelegte, hier war mal wieder der richtige Mix an Krimi & Comedy gegeben. Im Vergleich zur letzen Folge “Wolfsstunde” natürlich mehr Komik als Verbrechen. Und ok, die Fehde Boernes mit dem Fahrrad-Club war etwas too much, die Story etwas wirr und zu wenig Nadeshda. Aber ansonsten: der Golfspielende Boerne passte zur Szenerie wie ein Putt aus kurzer Distanz, Thiel mit seinen Schwierigkeiten in dieser High-Society-Szene, köstlich beim Büffet, dazu Nebenschauplätze (Roadtour durchs Münsterland) und herrliche Ideen (das alte Motorrad, Alberichs lütter Wagen). 87 Minuten einfach gut gehen lassen, Danke WDR! Wertung: 8/10 (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: 60 %).

Foto: WDR
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Posted Donnerstag, 19 März, 2009 by listerlichtspiele
Categories: Blu-ray, Heimkino, Kino

Erneut ein Beispiel für den weltweiten, Internet sei Dank, blühenden Handel mit HD-Software zum Wohle des Verbrauchers und zu Lasten der deutschen Filmverleiher und Kinobetreiber (Ja, Mensch, dann synchronisiert doch mal schneller oder traut Euch doch mal mehr…!) : Heute läuft in den heimischen Lichtspielhäusern die neue Guy Ritchie Gangster-Komödie “Rock N Rolla” an, in der er hoffentlich seine alten – guten – Wegen a la Snatch weiter verfolgt. Doch der fleißige Film-Importer, der nicht warten kann und den Streifen eh lieber in O-Ton schaut, hat schon seit dem 27. Januar bzw. 2. Februar den Film hoch aufgelöst in Bild und Ton aus den Staaten oder dem Vereinigten Königreich bekommen – so wie ich (hatte leider noch keine Zeit für einen ersten Blick…
Den Vogel abgeschossen hat jedoch “Taken” bzw. “eingedeutscht” “96 Hours“. Den gab es hochaufgelöst in deutschem DTS über den Kanal bestellt schon eine Woche vor dem deutschen Kinostart … und das legal! Dank etlicher Tipps und Vorankündigungen in den einschlägigen Foren und Webseiten für runde 23 Euro – auch nur 2 mal Cinemaxx-Karten! Gut, man hätte Sie auch aus Spanien für runde 40 Euronen bekommen können. .. aber nun wartet der Film mit erstklassigen (Männer-)Bewertungen auf die (Männer-)Premiere in den heimischen Lichtspielen.
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Taken: Extended Harder Cut [Blu-ray]
HMV.com (inkl. Versand): £20.49 » 22,89€
Bemerkung: Inkl. dt. Ton & UT. Bei uns läuft der Film erst am 19.02.09 im Kino unter dem Namen 96 Hours an, eine Blu-ray Veröffentlichung kann also noch ein halbes Jahr auern. Empfehlung!
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Überhaupt, wir wundern uns schon etwas über diese angesprochene Veröffentlichungspolitik. Der Regionalcode wird gegenüber DVDs nicht so hart vollzogen und deshalb können etliche scheiben vor, bei oder kurz nach dem deutschen Kinostart bereits in heimische Blu-ray-Playern laufen! Der schwache Pfundkurs im Vergleich zum Euro tut sein übriges zum Kaufrausch… so gelangten auch “Death Race” (UK, rund 2 Monate früher) und “Eagle Eye” (UK, 2 Wochen früher, die australische Blu-ray gar 2 Monate) für rund 20 Euro in meinen Besitz. Auf “Stepbrothers” habe ich mal verzichtet…
Und noch ein Import-Hammer: Oscar-Gewinner “Slumdog Millionaire”, heute ebenfalls in den deutschen Kinos gestartet, ab dem 31.03. (hoffentlich codefree) als US-Blu-ray für knappe 20 Euronen (26 Dollar) und ab dem 1. Juni als UK-HD-Disc für round about 25 Euro.

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Posted Mittwoch, 18 März, 2009 by listerlichtspiele
Categories: Filmkritik, TV
Mein Hannover – ja hier gibt es noch echte Telefonzellen, dazu noch gelbe und mit Telefonbüchern drin … und hier gibt es eine freistehende Badewannen (extra deswegen musste wohl renoviert werden) in der schönsten Ecke Hannovers (Yorckstraße in der List ganz in der Nähe der Eilenriede – also parktisch ganz nebenan der Lister Lichtspiele…) in die zwei Frauen hineinpassen, die beide hineinpinkeln… und ein Krankenhaus, das aussieht wie ein Gehirn (gibt es wirklich!). Und hier gibt es Hollywood-James-Bond-Crank-Endings wo fünf! als Ärzte verkleidete Beamte eine Teroristin niederstrecken… Geht gar nicht. Überhaupt ist die Geschichte ein wenig zu groß für die sonst auf dem Dorf bei Bauern ermittelnde Lindholm. Konkurrierender fieser Verfassungsschutz-Mann namens Ritter (herrlich fies: Hansa Czypionka), der über Leichen geht, zusätzlich eine ehemalige beste (Schul-)Freundin, die auch über Leichen geht und eine alleinerziehende Mutter (Lindholm), die ihren Sohn im Stich lässt und eigentlich langsam das Jugendamt mal aufmerksam werden müsste (oder zumindest Elternzeit für Lindholm fordern!). Müsste man das anschließend nicht mal bei Anne Will diskutieren – und anschließend bei Plasberg und Maybrit Illner… Der (jüngere) Mann für die Patchworkfamilie hat sich ja dauernd angeboten – würde aber sowas von abserviert, geht gar nicht! Und auch Martin und Charlottes Mutter sind echt arm dran. Lindholm wird zur Furie… Herr Burda! Und dann noch ärgern mit den Oberen… Wertung: 6/10 (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: 0 % – da Mörderin bekannt).

Foto: NDR
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Posted Mittwoch, 18 März, 2009 by listerlichtspiele
Categories: Filmkritik, TV
Verworrende Story, die es – nach dem durchaus interessanten Beginn – kombiniert mit einem klein wenig Ablenkung durch unseren Zweitgeborenen schwer gemacht hat 100 Prozent zu folgen. Was blieb da noch hängen: Komischer spanischer Senior-Schnautzer bei Keppler, der mir aber mit seiner schnottrigen Art immer besser gefällt. Frau Assauer, ach nee, Frau Kommissarin Saalfeld, übertreibt weiter ein wenig und hat es schwer bei mir, und ne Story, die es ebenfalls etwas übertreibt oder dagen wir: etwas zu dick aufträgt. Vielleicht müsste der MDR seine Arbeit mal überdenken. Bei 5 Tatorten in 12 Monaten nutzt sich vieles ab, die Liebesgeschichte zwischen Keppler und Saalfeld kommt nicht aus dem Quark (wird sie aber bestimmt noch!) und an Orifginalität habert es auch – Man will es wohl einfach allein zu recht machen. Kein Wunder bei dem Erbe von Ehrlicher und Kain. Wertung: 5/10 (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: 40 %).

Foto: MDR
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Posted Freitag, 6 März, 2009 by listerlichtspiele
Categories: Filmkritik, TV
Lannert ist endlich in Stuttgart angekommen. Seine Geschichte ist raus. Bootz staunt und schweigt. Und zieht sich hier in die zweite Reihe zurück. Das ist Lannerts Fall. Ganz allein. Rache zu nehmen. Und aus einem Mordfall am Flughafen wird ein persönlicher Feldzug gegen einen Waffenhändler (herrlich fies: Filip Peeters), der einst Schuld war am Tod von Lannerts Frau und Tochter. Eine (Vor-)Geschichte, die es in sich hat (Nur der Einstand von Siska war einst ähnlich derbe – für deutsche öffentlich-rechtliche Krimi-Kost jedenfalls. Und eine Tragik, die ihren Platz braucht. So hat es also drei Folgen mit dem (neuen) Stuttgarter Duo gedauert, bis die Geschichte erzählt ist – also praktisch ist “Tödliche Tarnung” der Pilotfilm der beiden! Ein persönlicher Rache-Thriller, kein Tatort-Fall im eigentlichen Sinne. Aber sehr sehenswert. Wertung: 8/10 (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: 0 % – Täter war ja bekannt).

Foto: SWR
Spruch des Tages: Lannert trifft in der Person des Waffenhändlers seinen alten Widersacher wieder. Der begrüßt ihn: „Ich dachte, du bist tot.“ Und Lannert antwortet: „Dabei bin ich nur in Stuttgart.“
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Posted Dienstag, 24 Februar, 2009 by listerlichtspiele
Categories: Filmkritik, TV
Langweilige deutsche Boden(-ständige)see Kommissare treffen auf “Eiskalte Engel”. Das war wohl etwas zuviel des Guten bei “Herz aus Eis“. Die Blum wirkt etwas verloren in ihrer viel zu engen Bluse (hat die Gute zugenommen?) zwischen den düsteren und abgezockten Internatszöglingen, die keine Skrupel haben mal kurz ihren Mitschüler unter Drogen zu setzen und danach kaltblütig zu ersäufen. Der Zuschauer weiss das alles und die Blum hinkt hinterher. Perlmann emanzipiert sich nebenbei von der alten Schrulle und löst den Fall praktisch alleine. Wenigstens gab es gute Bilder vom kalten Bodensee-Eis und ebenso eiskalten und fahlen Gesichtzügen des Mörderpäarchens. Wertung: 5/10, Extra-Punkt dabei für die coolen Nachwuchsschauspieler-Leistungen (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: o % – man war ja im Bilde und hoffte, die ganze Zeit nur die olle Blum zieht auch rechtzeitig nach).

Foto: SWR
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Posted Samstag, 21 Februar, 2009 by listerlichtspiele
Categories: Filmkritik, TV, by the Way

Als Mitdreißiger bin ich quasi mit ihm aufgewachsen. Denn für meine Eltern gab es Mitte der Achtziger keine besseren Filme, die ihr Junior auch mal mitschauen durfte. Und so wurden die Wiederholungssendungen (zumeist) im ZDF zur Geburtststunde meiner Sympathie für Heinz Erhardt. Am 20. Februar wäre der große akribische Meister des Wortwitzes 100 Jahre alt geworden. Und was macht die ARD, sie will es/ihn feiern. Aber die beste Gelegenheit, den Menschen hinter dieser berühmten Brille vorzustellen, hat die ARD am Donnerstag abend zu bester (sonst Pilawa-Show-) Zeit verspielt. Schade. Dennoch konnten einige Dokus in den Dritten und die Wiederholungen der (besseren) Filme auf Premiere Nostalgie die Laune bessern. Deswegen hier, die Top-3-Filme mit Heinz Erhardt:
1. “Natürlich die Autofahrer“: Der Klassiker. Trude Herr, Peter Frankenfeld. Passionierter Nichtfahrer gewinnt in Lotterie Auto und muss den Führerschein machen. Unendlich komisch. Und gedreht in Göttingen. Meiner Uni-Stadt. Oft fuhr ich mit dem Fahrrad (anders bewegt man sich da nicht fort) die Schauplätze des Films ab. Allen voran der Blumengeschmückte Kreisel am Deutschen Theater, wo im Film Erhardt während seiner Führerscheinprüfung eine Gangsterverfolgungsjagd vollführt, die allerdings nur gefilmt wird. Am eigens für Heinz in Gö aufgestellten Denkmal „Heinz Erhardt (1909-1979) in dem hier in Göttingen gedrehten Film ‘Natürlich die Autofahrer’ (D 1959)“ bin in Richtung Uni natürlich fast täglich vorbei gefahren.
2. “Drillinge an Bord“. Dreimal Erhardt, Dreimal Bollmann. Für diese frühe Zeit eine durchaus gelungene technische Umsetzung einer Verwechslungskomödie auf hier See, in der nebenbei auch noch eine Tresorknackertruppe hochgenommen wird. Der Klassiker: Erhardts Lied: “Linkes Auge blau…”
3. “Das hat man nun davon“: In dieser Sendung, eigentlich ein Theaterstück, die 1970 aufgezeichnet wurde, und die ich erstmals in seiner seltenen Ausstrahlung 1989 vor einer Klassenfahrt nach Torfhaus/Harz sah, steht Amtsschreiber Willi Winzig (Heinz Erhardt) kurz vor seiner Pensionierung und muss einen Verrückten spielen, um aus Steuerschwierigkeiten herauszukommen. Kommt bekannt vor, richtig! Heinz Erhardt hatte in der Rolle des Willi Winzig einen großen Erfolg auf der Bühne: Er spielte den Finanzbeamten über 500 Mal. Aber richtig erfolgreich war die Rolle erst im Film “Was ist denn nur mit Willi los”. Aber das Theaterstück ist herzhafter, ehrlicher und Heinz-Pur! Auch wenn der Ohrwurm-Song “Grüezi wohl Frau Stirnema” fehlt…
Trotzdem! Einprogrammieren!
ZDF Theater 24.02.2009 |
19:40
Das hat man nun davon
Lustspiel von Wilhelm Lichtenberg
bis 21:10 (90 Min)
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Posted Mittwoch, 18 Februar, 2009 by listerlichtspiele
Categories: Filmkritik, TV
Dellwo ermittelt alleine, fährt aufs Land zu seiner verheirateten Ex-Geliebten, trinkt im Saloon einen Whisky und ist mitten drin im Kleinod-Western der hessischen Provinz. Braucht kein Mensch (schon gar nicht den ekelhaften WC-Schimanski-Stil), ich hatte definitiv keinen Zugang zum Kommissar, zur Geschichte und zu den Frankfurter Cops ja eh nicht… und lieber nebenbei gesurft – passiert (wenn auch selten am Sonntagabend!). (Ohne wirkliche) Wertung: 2/10, da die Old-School-Mucke echt das einzige war, das mitriss! (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: o % – hat mich überhaupt nicht interessiert!).

Foto: HR
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Posted Mittwoch, 18 Februar, 2009 by listerlichtspiele
Categories: Filmkritik, TV
Schon wieder, könnte man sagen. Und das zu Recht. Schon wieder ein „Tatort“, der dritte in wenigen Monaten, der sich in der türkischen Parallelgesellschaft aufhält, schreibt der Focus nicht ohne Grund – also ist die Erwartungshaltung eine sehr niedrige. Doch man wird überrascht! Die Geschichte fesselt, man taucht ab in diese modern und angepasste, aber dennoch traditionelle, türkische Familie und ist gefangen vom Fall und auf der verworrenden Suche nach dem Mörder. Ein sehr guter Tatort aus Bremen – was ja nicht immer der Fall ist. Ok, die Story mit dem Hund ist mehr als überflüssig, und die Schauspieler lassen ein wenig Authenzität vermissen (Sinan Toprak als Clan-Chef, Dennis Moschitto – dem der Weichei-Türke nach Chiko gar nicht zusteht – und Kostja Ullmann, dem man den Türken nun echt nicht animmt!) – aber hey, dafür ist es ja TV, also Unterhaltung. Das war sehr gute Unterhaltung am Sonntagabend, Wertung: 8/10 (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: 80 % – Verzweiflung statt Ehrenmord).

Foto: RB
By the Way: Stefan Niggemeyers Herz erobert hat dieser Tatort schon, als Kommissarin Inga Lürsen (Sabine Postel) noch neben der Leiche anfängt, dem Ehemann der Toten (Roman Knizka) unangenehme Fragen zu stellen, und er sie anknurrt: Ehemann: Pietät ist für Sie wohl ein Fremdwort. Kommissarin: Pietät ist ein Fremdwort.
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Posted Mittwoch, 4 Februar, 2009 by listerlichtspiele
Categories: Filmkritik, TV
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